Borneo - das klingt schon aufregend. War es auch! Zwar ist schon sehr viel des
ursprünglichen Regenwaldes auf Borneo zerstört, aber das, was noch steht, läßt
mehr als nur erahnen, was der tropische Urwald alles zu bieten hat. Wir hatten
leider nur wenige Tage Zeit, um einen Eindruck dieses fantastischen Paradieses
zu erlangen. Wir begannen mit der Besteigung des Mount Kinabalu, des mit 4095 m
höchsten Berges Südostasiens, bei Spitzenwetter. Danach verbrachten wir noch
etwas Zeit im Kinabalu-Nationalpark in noch völlig intakten Regenwald. Es
folgte eine 3-Tages-Tour zum Kinabatangan-River in den Tieflandregenwald. Das
war wirklich wahnsinnig aufregend und erlebnisreich. Zum Abschluß besuchten wir
noch die Orang-Utan-Auswilderungsstation Sepilok, wo wir auch wirklich einige
bereits in Freiheit lebende Orang Utans zu Gesicht bekamen.
Im Ganzen war das schon der spannenste und interessanteste Teil unserer
Südostasienreise.

Der Gipfel des Mount Kinabalu (4095 m) zeigt sich beeindruckend steil.
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Vom Nationalpark - Hauptquartier zeigt sich das Gipfelplateau in voller Breite.
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Mit dem Teleobjektiv lassen sich die Sendemasten auf halber Höhe sowie die
Laban-Rata-Hütte (ziemlich genau in Bildmitte, weißer Balken) gut erkennen.
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Aufstieg zur Laban-Rata-Hütte am Mount Kinabalu. Die Hütte steht auf ca. 3300 m.
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Der Gipfelaufstieg erfolgte nachts, damit wir den Sonnenaufgang auf dem Gipfel
erleben konnten.
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Auf dem Gipfel des Mount Kinabalu (4095 m).
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Der Gipfelaufbau des Hauptgipfels, Low´s Peak.
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Auf dem Gipfelplateau. Ganz Borneo lag unter Wolken. Großartig!
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Anne vor den Donkey Ears, zwei weitere Viertausender-Gipfel auf dem Plateau.
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Die Gewitterwolken hielten sich den ganzen Tag brav noch unterhalb der Hütte.
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Eine Pitcher-Plant auf ca. 3000 m, eine fleischfressende Pflanze.
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Eine Rafflesia im Kinabalu - Nationalpark. Die größte Blüte der Welt.
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Wir hatten Glück. Sie sind eigentlich recht selten und blühen auch nur ganze
4 Tage.
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Im Hügelland des Kinabalu - Nationalparks.
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Auf einem Canopy-Walkway in 40 m Höhe durch die Baumkronen eines intakten
Regenwaldes im Kinabalu - Nationalpark. Tiere gab´s allerdings nicht allzuviel zu
sehen. Aber eine 3-4 m lange Python kreuzte einmal meinen Weg.
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Das Highlight schlechthin war aber der Urwald-Trip am Kinabatangan River.
4 Stunden Anfahrt mit Auto und Motorboot auf dem Fluß zu einer wunderschön
gelegenen "Urwald-Lodge" an einem Altarm des Kinabatangan, Crokodile Lake
genannt. Die Unterkunft war wirklich sehr "basic" - eine Holzhütte
(natürlich ohne Strom), allerdings mit großer Veranda und einer fabelhaften
Köchin.
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Wir hatten auch unseren Privatführer, der uns so allerlei im Dschungel zeigte
und uns mit seiner Machete den Weg freischlug. Unter anderem zeigte er uns, in
welchen Lianen trinkbares Wasser zu finden ist.
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Immer schön hinter Bobong (unser Führer) her durch das Dickicht.
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Rudern auf dem Crocodile Lake. Herrlich in dieser einsamen, unberührten Natur.
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Natürlich begegneten wir auch vielen Tieren. Hier ein ca. 20 cm langer Skorpion.
Unter anderem sahen wir auch viele Riesenschmetterlinge (tellergroß), große
Spinnen, Makaken, Languren, Nasenaffen, Wildschweine, Warane und ein Krokodil.
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Besonders sehenswert waren aber natürlich auch die Orang Utans in
Sepilok. Orang Utan ist malayisch und bedeutet "Waldmensch".
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Die Orang Utans wurden ausgewildert - können sich also frei bewegen -,
allerdings kommen sie freiwillig noch zur täglichen Fütterung.
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War wirklich schön, den Menschenaffen mal aus nächster Nähe (und vor allem in
Freiheit) bei ihrem Treiben zuzuschauen.
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