Vulcan Uturuncu (6008m)



Karte


Aufstiegsskizze (von Norden)

Anreise und Aufstieg

Den Weg zum Uturuncu ohne ortskundige Führer zu finden, dürfte ein hoffnungsloses Unterfangen sein. Wir buchten schon von San Pedro aus (Cordillera Travel) einen Fahrer, der uns von Uyuni zurück nach Chile bringen sollte mit Zwischenstop am Uturuncu. Übernachtet haben wir zweimal in Quetena Chico in der Herberge. Für die Extratour bezahlten wir ca. 50 USD extra pro Person inkl. allem.
Je nach Schneelage kann man sehr dicht an den Gipfel ranfahren, was die Besteigung auf wenige Stunden reduzieren kann.
Der Aufstieg erfolgt so oder so zunächst über die alte Minenstrasse bis auf den Sattel zwischen Ost- und Westgipfel (5700m). Von dort geht es sehr steil (aber mit Wegspuren) bis auf ca. 5900m, am Schluss einige leichte Felsen. Dort beginnt das Gipfeleisfeld, das zwar nicht sehr steil ist (ca. 25 Grad), aber ohne Steigeisen nicht begehbar ist.
Wir benötigten ca. 2 Stunden 30 Minuten hoch und 1 Stunde runter.


Der Uturuncu von der Herberge in Quetena Chico vor Sonnenaufgang

Kochendes Schlammloch auf dem Sattel (5700m)

Mühsamer Aufstieg am Steilstück

Auf dem Gipfeleisfeld (5950m). Hinten: der Ostgipfel (5930m)

Endlich auf einem 6000er!!!

Auf dem Gipfel (6008 m)

Die Aussicht ist atemberaubend - bis zu 300km!

Der Beweis auf dem Höhenmesser (nicht ganz genau!)

Blick in die Nordwand

Abstieg über ein nicht vereistes Geröllkar

Unsere "Begleiter" Orlando und Javier

Der Uturuncu-Hauptgipfel von weiter unten

Reifenpanne

Die beiden Uturuncugipfel vom Altiplano aus
   


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© Daniel Gunkel, 18 Jun 2006